Tipps zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch !

Wir haben aus unseren Erfahrungen in den letzten Jahren einige Tipps zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch zusammengetragen:

Verschaffen Sie sich einen Überblick über das Unternehmen:
· Besuchen Sie die Webseiten und Googeln Sie das Unternehmen nach Beiträgen News, Veröffentlichungen
· Welche Produkte und/oder Dienstleistungen werden von dem Unternehmen angeboten?
· Wer ist Unternehmensgründer?
· Welche Standorte gibt es?
· Wie viele Mitarbeiter hat das Unternehmen?
· Welchen Umsatz konnte das Unternehmen im letzten Jahr generieren?

Das Vorstellungsgespräch untergliedert sich in der Regel in Begrüßung und Vorstellung der Beteiligten:

· Der Begrüßungshandschlag geht vom Gegenüber aus, nicht von Ihnen. Stellen Sie sich deutlich mit Ihrem Vor- und Nachnamen vor.
· Erfragen Sie die Namen und Funktionen der Teilnehmer! Prägen Sie sich den Namen des Gesprächspartners ein, wenn Sie diesen nicht verstanden haben, fragen Sie nach.
· Sprechen Sie die Teilnehmer im Gesprächsverlauf hin und wieder mit Namen an.
· Gesprächseröffnung mit Kurzvorstellung des Arbeitgebers und der ausgeschriebenen Stelle
· Selbstdarstellung/-präsentation des Bewerbers.
– Stellen Sie die Aufgabeninhalte der Berufstätigkeiten die der betreffenden Position als nächste kommt, die Sie in der Vergangenheit ausgeführt haben, anhand kurzer Beispiele dar.
· Fragen an den Bewerber
· Fragen des Bewerbers zum Arbeitgeber und der ausgeschriebenen Tätigkeit

Gehen Sie davon aus, dass der Gesprächspartner Ihren Lebenslauf kennt. Es ist daher nicht nötig, den exakten Wortlaut wiederzugeben. Gehen Sie lieber auf Inhalte ein, die man nicht im Lebenslauf findet, jedoch für das Unternehmen interessant sein könnten. Keine Branchenfremde oder nicht zur Position gehörenden Themen ansprechen bzw. zu lange drüber sprechen. Verknüpfen Sie – wenn möglich – eigene Beiträge mit denen Ihres Gesprächspartners.

Gehaltsverhandlungen im Detail finden zumeist im 2. Gespräch statt. Dennoch wird manchmal beiläufig gefragt, wo Gehaltsmäßig Ihre Schmerzgrenze liegt. Je nach Detaillierung des Aufgabenbereiches, wäre die Nennung eines Bereiches wie z.B. 60.000€ bis 65.000€, je nach Umfang und Verantwortung angezeigt, aber kein muss. Sie können die Aussage mit Begründung vertagen, dass Sie sich erst noch ein Bild von der Gesamtsituation machen möchten und eine Nacht darüber schlafen möchten. Je nach Ihrer eigenen Einschätzung, können Sie jedoch Verhandlungsbereitschaft zeigen. . Diese Range sollte ggfls. etwas tiefer liegen als im Anschreiben oder von uns genannt. Das signalisiert Ihre Verhandlungsbereitschaft.

Generell gilt:

Wo sehen Sie sich selbst in der Zukunft? Formulieren Sie persönliche Ziele in Bezug auf das Arbeitsleben.
Rechnen Sie damit, dass Ihr Gesprächspartner eventuelle Lücken in Ihrem Lebenslauf erkennt und Sie danach fragen wird.

· Hören Sie aktiv zu. Klug gestellte Fragen unterstreichen, dass Sie sich Gedanken gemacht haben
· Ein Vorstellungsgespräch ist keine Einbahnstraße
· Nutzen Sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen
· Ist etwas unverständlich, dann fragen Sie höflich nach. Das ist besser, als mit zunehmend verunsichertem Blick dazusitzen
· Weichen Sie den Fragen des Gegenübers nicht aus, sondern gehen Sie darauf ein
· Fassen Sie blockweise Wichtiges zusammen. Sie signalisieren Ihrem Gesprächspartner damit, dass Sie ihn ernst nehmen und überprüfen, ob Sie ihn richtig verstanden haben
· Grundsätzlich sollten Sie die überwiegende Zeit das Wort haben, allerdings sollten Sie das Gespräch nicht an sich reißen. Der Arbeitgeber möchte etwas über Sie erfahren und nicht die ganze Zeit selbst reden müssen
· Auch wer nicht oft zu Wort kommt, muss kein schlechtes Gefühl bekommen. Hören Sie aufmerksam zu. Mit einigen überlegten Beiträgen können Sie bereits überzeugen
· Floskeln wie „Sag ich mal…“ oder Worte wie „man“ vermeiden.
· Selbstbewusstsein strahlen Sie dadurch aus, dass Sie Blickkontakt halten, ohne dabei zu starren. Bei mehreren Gesprächsteilnehmern sollten Sie darauf achten, im Verlauf des Gesprächs alle Beteiligten hin und wieder anzublicken.
· Bei Nervosität neigt man dazu, schneller zu sprechen. Deshalb sollten Sie eine langsamere, deutliche Aussprache anstreben.
· Verschränken Sie nicht die Arme. Gerade bei provokanten Fragen neigen einige zu dieser Gestik, die zumeist Unsicherheit bzw. Beleidigt sein ausdrückt.
· Lehnen Sie sich nicht zu stark zurück oder kippeln gar mit dem Stuhl.
Letztlich sollen Sie sich nicht verstellen, sondern auf die Situation einstellen und gut vorbereitet sein.

Die Todsünden im Bewerbungsgespräch:

· Zu geringes Wissen über den potentiellen Arbeitgeber
· Ein schlechtes oder unpassendes Erscheinungsbild
· Arroganz gegenüber der Sekretärin/Mitarbeiter aus der Personalabteilung
· Missachtung der Körpersprache
· Nicht zuhören
· Nicht auf den Punkt kommen
· Nur Aufgaben nennen
· Soziale Absicherung überbetonen
· Angst vor variablen Einkommensanteilen
· Mangelnde Mobilität
· Falsche Wechselgründe
· Unpassend Aussagen / Bemerkungen nach dem Gesprächsende

Es werden immer wieder Situationen beobachtet, dass der Bewerber irgendwelche Punkte nach dem eigentlichen Gesprächsende unbedingt noch erwähnen möchte. Dies kann den positiven Eindruck des Gesprächsteilnehmer in der Regel nicht signifikant verbessern. Die anderen Teilnehmer haben mit dem Interview abgeschlossen und bewerten jetzt innerlich Ihr Profil. Das sollte man sacken lassen.

Hin und wieder werden von den Gesprächsteilnehmern nach dem Ende des eigentlichen Gespräches noch eine Frage bzw. Bemerkung gestellt, um eine spontane Emotion/Reaktionen des Bewerbers in einer natürlichen Situation zu prüfen.Der Bewerber hat dann nach einem angenehmen Interview auf den normalen Modus geschaltet und erwartet keine wesentlichen Fragen mehr. Diese werden oft nur so nebenbei gestellt.

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen täglich bis 21:00 Uhr, auch am Wochenende zur Verfügung.
Herr Dipl.-Ing. Roy Schlutow – 0421 2435 2201 – Mobil: 0172 4531 735
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